Der Kreuzgang

Blick aus einem Fenster des Kreuzgangs auf die gegenüberliegende Seite des Kreuzgangs. Der Boden ist mit einem Rasen bedeckt. In der Ecke steht ein Rosenstrauch mit weissen Blüten. Es ist Tag und der Himmel ist blau. Der Innenhof ist sonnig.
Ein Ort der Ruhe und der Meditation: der mittelalterliche Kreuzgang von Sankt Georgen
© Bundesamt für Kultur, Klostermuseum Sankt Georgen. Foto: Claudio Moser
Mittelalterliches Gemälde von Maria und dem Jesuskind in einem Garten. Maria sitzt in einem blauen Gewand auf dem Boden und liest in einem roten Buch. Sie hat lange offene Haare und trägt eine grosse Krone. Das Jesuskind steht neben ihr. Hinter Maria ihr ist ein Gestell zu sehen und zwei Rosenbüsche, in deren Zweigen Vögel turnen. Im oberen Teil bildet ein Goldgrund den Hintergrund des Bildes.
Madonna in den Erdbeeren, 1425, Kunstmuseum Solothurn. Im Hintergrund sind zwei Rosenbüsche zu erkennen. Maria hält in ihrer rechten Hand eine Rose. Das Jesuskind streckt seine Hand nach der Rose aus.
© Public domain

Der Kreuzgang

Zum Museum Kloster Sankt Georgen gehören ein Kreuzgang und ein Garten. Der Kreuzgang war früher das Zentrum des Klosters. Heute befindet sich im Kreuzgang eine einfache Rasenfläche. In jedem der vier Ecken steht ein Rosenstrauch und in der Mitte ein Brunnen. Es ist unbekannt, wie der Garten des Kreuzgangs im Mittelalter ausgesehen hat. Der heutige Brunnen stammt aus dem Jahr 1928 und die vier Rosensträucher wurden wahrscheinlich zum gleichen Zeitpunkt gepflanzt. Die Menschen im Mittelalter haben die Rose verehrt. Daran erinnern heute die Rosensträucher. Weisse Rosen galten als Symbol für die Reinheit der Gottesmutter. Rote Rosen waren das Symbol für die Leiden der Gottesmutter.

https://www.klostersanktgeorgen.ch/content/kstg/de/home/kreuzgang-garten/kreuzgang.html